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Muss Ultrapräzisionsbearbeitung zeit- und kostenintensiv sein? (2013)

Brinksmeier, E.; Denkena, B.; Kuhfuß, B.; Riemer, O.:

Zeitschrift Mikroproduktion, Ausgabe 03/2013, S. 44-52

Abstract

Im Vergleich zur konventionellen spanenden Bearbeitung sind Fertigungsabläufe in der Ultrapräzisionsbearbeitung mit einem hohen Zeitaufwand verbunden, der sich vor allem bei der Fertigung komplexer Oberflächen ‐ etwa Freiformflächen und strukturierte Flächen ‐ als erheblicher Kostenfaktor erweist. Auf den ersten Blick scheint dies wegen der Konstruktionsprinzipien ultrapräziser Maschinenelemente und der eingesetzten Schneidwerkzeuge (monokristalline Diamantwerkzeuge) unvermeidlich zu sein; eine genauere Analyse zeigt jedoch, dass die eigentlichen Gründe in der niedrigen Zerspanungsleistung und im unzureichenden Automatisierungsgrad der UP‐Technik zu suchen sind, und weist gleichzeitig Wege auf, wie diese verbessert werden können.