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Bachelor-/Masterarbeit

Ausgangssituation

Es wird die Produktion kaltumgeformter Mikrobauteile in Teileverbunden untersucht. Dabei werden grundsätzlich zwei Verbundarten unterschieden. Linienverbunde bestehen typischerweise aus Drahtmaterial, entlang dessen die Bauteile angeordnet sind. Es können z.B. durch Laserstoffanhäufen Zwischenformen in einem Draht erzeugt werden, die anschließend in einer Rundknetmaschine umgeformt werden. Bauteile aus Blechmaterial werden in der Regel in Leiterverbunden produziert. Es werden z.B. Bauteile in einem Blechstreifen tief- bzw. streckgezogen. Bei Folgeprozessen, wie z.B. dem Laserstoffanhäufen eines Kragens an den Napf, müssen die Bauteile im Arbeitsraum der entsprechenden Maschine positioniert werden. Die Positionierung in Förderrichtung bzw. achsialer Richtung erfolgt über das Fördersystem. Die anderen Freiheitsgerade werden aktuell über einfache mechanische Führungen gesperrt. Dies ist bei sehr dünnen Folien (a ≤ 50 µm) aber nur begrenzt möglich. Durch die geringe Eigensteifigkeit des Materials kann es bei seitlichem Auswandern zu einem Knicken oder einer Faltenbildung kommen. Die an der Kante übertragbare Führungskraft ist nur sehr gering. Aus diesem Grund sollen alternative Methoden zur seitlichen Führung untersucht werden.

Zielsetzung

Ziel der Arbeit ist die Entwicklung und messtechnische Untersuchung einer aktiven auf der Bandoberfläche angreifenden Führung. Diese soll im Zusammenspiel mit einer Messung durch ein optisches Mikrometer eine Regelung der Position des Leiterverbundes quer zur Förderrichtung ermöglichen.

Vorgehen

  • Recherche zum Stand der Technik
  • Messung des autretenden seitlichen Versatzes an der verwendeten Fördereinheit
  • Erarbeitung verschiedener Führungskonzepte
  • Umsetzung und Inbetriebnahme eines ausgewählten Konzeptes
  • Messtechnische Untersuchung des realisierten Konzeptes

 

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